Nachwuchsstrom bleibt unvermindert
Es klingt wie ein Märchen, aber es ist Realität:
Junge Menschen kommen zu Scharen und singen wieder in Chören!
Vor einiger Zeit wurde das Nachwuchskonzept von Hermannjosef Roosen vorgestellt. Man wußte eigentlich nicht genau, weil man es nicht glauben konnte oder wollte, hat es Erfolg oder nicht. Es hat sich ganz zweifelsfrei bewährt, wie man bei den nachstehenden Chören eindrucksvoll nachlesen kann:
Liederkranz Grefrath
Cantare Repelen
Quodlibet Rheindahlen
chant du choeur changeant
Quartettverein Rheingold Neukirchen
Es scheint hier etwas aufzubrechen, was lange Zeit geschlummert hat. Schutzbehauptungen wie: “Bei uns ist das nicht möglich” oder “Wir haben schon alles versucht” oder “Die Jugend kommt nicht in unsere Chöre” kann man fast schon nicht mehr hören, weil sie einfach nicht stimmen. Das Gegenteil ist der Fall, wie man eindrucksvoll in den o.a. Internetpräsenzen nachlesen kann.
Ein Problem bleibt nach wie vor bestehen: Es sind unsere Chorleiter!
Die meisten von ihnen sind “FORTBILDUNGSSESITENT” und haben an derartigen Entwicklungen offenbar kein Interesse. Zwar dokumentieren sie in “Lippenbekenntnissen” anderes, haben aber kein wirkliches Interesse daran etwas NEUES zu bewegen (aus welchen Gründen auch immer)! Wäre das Interesse an der Weiterentwicklung eines Chores so groß wie an ihrem monatlichen Honorar, brauchten wir uns um Nachwuchs keine Sorgen mehr zu machen. Wie war es doch kürzlich bei der Sendung “Wetten das” zu sehen: Eine Dame, die vor 30 Jahren Trompete als Hauptfach studiert hatte, danach aber die Musik aufgeben mußte, sollte ein Stück vorspielen! Das Ergebnis war, dass sie kaum noch einen Ton zustande brachte! Lassen sie doch einmal einen Pianisten, der nicht mehr an sich arbeitet, ein Klavierkonzert spielen! Vielleicht ist das ein Denkanstoß an Chorvorstände, die Verantwortung tragen und deren Chöre auch noch in Zukunft existieren wollen! Das es anders geht wurde an vier Beispielen deutlichst bewiesen!
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